Modul: Zivilcourage

Zivilcourage ist nicht nur das Vollbringen großer Heldentaten, sonder „mutiges Handeln im Alltag“. Die Teilnehmer*innen versuchen an diesem Projekttag, alltägliche Situationen zu interpretieren und einzuschätzen und entwickeln verschiedene realistische und für jede und jeden persönlich realisierbare Handlungsmöglichkeiten.

Ziel ist es, dass sich die Teilnehmer*innen bewusst werden, dass sie jederzeit für ihr Tun verwantwortlich sind. Die Empathiefähigkeit der Jugendlichen soll geschult und ihr Selbstvertrauen, durch persönliches Handeln etwas erreichen zu können, gestärkt werden.

Anhand von Diskussionsspielen und theaterpädagogischen Methoden nähern wir uns Situationen, in denen die Jugendlichen meinen, dass man da doch etwas tun müsste. Gemeinsam tragen wir verschiedene Handlungsalternativen zusammen. Ziel ist es, als Zuschauer*innen einer Gegebenheit, die unser Unrechtsempfinden anspricht, das nächste Mal nicht betreten wegzuschauen, sondern unseren Möglichkeiten entsprechend einzugreifen.

Etwas tun! Das Drama des „Dritten Reiches“ wäre vielleicht nicht so verlaufen, wenn frühzeitig all die, die gegen das Regime und seine Methoden waren, aufgestanden wären und „Nein!“ gesagt hätten. Und auch heute ist es wichtig, sich seiner Verantwortung bewusst zu sein, die man hat, wenn man in einer Gesellschaft mit anderen Menschen zusammen lebt.

Bildungspartner: Kreisjugendring Nürnberg-Stadt – DoKuPäd